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Flaig - Permanent-Lasthebemagnete Typ PML
Permanent Lasthebemagnete der PML-Baureihe haben sich bereits tausendfach bewährt. Sie haben einen erhöhten Sicherheitsfaktor und erreichen im Vergleich mit anderen Standardlasthebemagneten die besten Ergebnisse bei Werkstücken mit schlechten Oberflächen. Die robuste, leichtgängige Einhandschaltmechanik ist auch mit Handschuhen gut zu bedienen und lässt sich rückschlagsfrei ausschalten. Die massive Bauweise der PML-Lasthebemagnete und die besonders stark ausgeführte Rotorwelle sorgen für Zuverlässigkeit auch bei rauem Einsatz.
PML-Lasthebemagnete gibt es in den Baurarten PML, PMLR und PMLP- drei breitbandig einsetzbare Typen mit speziellen Vorzügen für verschiedene Kernaufgaben. Sie sorgen für mehr Sicherheit, eine Vielzahl von Argumenten spricht für ihren Einsatz im Werkzeugbau, Stahlbau, Materiallager usw.:
PML Lasthebemagnete in Standardausführung überzeugen durch ihr breites Anwendungsfeld. Das PML erreicht sowohl bei grossen Luftspalten, als auch bei dünnen Materialien und Rundmaterial gute Ergebnisse bei kompakter Bauart und geringem Eigengewicht. Das vom TÜV Südwest geprüfte Gerät zeichnet sich durch große Robustheit und ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis aus. Optional erhältlich ist das PML-Lasthebemagnet mit rückseitiger Kranöse für den Schleppeinsatz, oder für profilierte Werkstücke mit speziellen Geometrien Sonderpolschuhe nach Ihren Angaben.
Faktoren mit Einfluss auf die Hebekraft eines LasthebemagnetenFür die Wahl des richtigen Hebemagnetmodells müssen außer dem Gewicht der Last fünf weitere Faktoren, die sich auf die Hebekraft auswirken, brücksichtigt werden: 1. Die KontaktflächeDer Magnetfluss des Lasthebemagneten wirkt effektiv bei Direktkontakt auf eisenhaltigen Materialien, dies jedoch nicht durch Luft oder nicht-magnetische Materialien. Sollte ein Abstand (Luftspalt) zwischen dem Lasthebemagneten und der zu hebenden Last bestehen, wird der Magnetfluss erschwert und somit die Hebeleistung vermindert. Rost, Farbe, Schmutz, Papier oder eine grob bearbeitete Fläche können so einen Luftspalt zur Folge haben und damit wiederum eine Minderung der Hebekraft bedeuten.2. Die MaterialstärkeDer Magnetfluss des Lasthebemagneten benötigt eine Mindestmaterialstärke. Wenn das Werkstück diesse Mindeststärke nicht hat, ist die Hebekraft geringer. Für größere Hebeleistungen werden größere Materialstärken notwendig.3. Die Werkstückabmessungen / EigenstabilitätWenn Länge oder Breite der Last größer werden, biegt sich das Werkstück durch, und zwischen dem Lasthebemagneten und der Last entsteht, vor allem bei geringen Materialstärken, ein Luftspalt - dadurch sinkt die Hebekraft des Lasthebemagneten.4. Die Zusammensetzung der zu hebenden LastStähle mit geringem Kohlenstoffgehalt sind gute Magnetleiter, z. B. F-1110 oder ST-37. Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt oder mit anderen Materialien legierter Stahl verliert seine magnetischen Eigenschaften, so dass die Leistung des Lasthebemagneten geringer ist. Wärmebehandlungen, die die Struktur beeinflussen, vermeiden ebenfalls die Hebeleistung. Je härter ein Stahl ist desto schlechter ist seine Reaktion auf Magnete und er neigt dazu, einen Restmagnetismus zu behalten. Die Nennkraft unserer Lasthebemagnete gilt für einen Stahl mit niedrigem Kohlenstoffgehalt, wie F-1110 oder ST-37.5. Die Temperatur der zu hebenden LastJe höher die Temperatur desto schneller schwingen die Molekühle des Stahls. Schnell schwingende Molekühle bieten dem magnetischen Fluss höheren Widerstand. Unsere Angaben gelten bis max. 80°C.In nahezu gleicher Weise machen sich die Faktoren 1, 2, 3, 4, 5 auch beim magnetischen Spannen bemerkbar.
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