Tel: 040 / 731 44 61     Fax: 040 / 732 69 30
Artikel
anfragen!
Home Auswahl Elektroseilwinde

Elektroseilwinde


Elektroseilwinde Liftboy
Traglast 125 - 3200kg

Die Elektroseilwinde Liftboy hat eine kompakte und robuste Bauart. Die Elektroseilwinde wird mit 230 V Wechselstrom oder 400 V Drehstrom angeboten.
Bei 230 V Wechselstrom liefern wir wahlweise eine Komplettwinde inkl. 30 m Seil mit Haken, Steuerschalter als Hängetaster mit 1 m Steuerkabel sowie 3 m Stromanschlußkabel mit Schukostecker. Ab 1000 daN Seilzugkraft ist die Überlastsicherung standardmäßig integriert. Das umfangreiche Ausstattungsangebot macht die Elektroseilwinde Liftboy zu einer universell einsetzbaren Winde

Elektroseilwinde BETA PROLINE
Traglast 250 - 7500 kg

Die Elektroseilwinde in Standardausführung wird mit einer Seilgeschwindigkeit und einer Grundausstattung geliefert, die keine Wünsche offen läßt. Die Winden sind in 5 Baugruppen (BG 1 - BG 5) unterteilt. Durch die Kombination von Motorleistung und Getriebeübersetzung stehen Zuglasten von 100 kg bis 7.500 kg bei Seilgeschwindigkeiten bis zu 30 m/min aus unserem Baukasten für Sie zur Verfügung.
Auf Wunsch sind Seilwinden mit Wechselstrom-Antrieb lieferbar.

Elektroseilwinde BETA SILVERLINE
Traglast 125 - 3200 kg

Die bewährte Technik mit dem innovativen Design kommt zum Einsatz, wenn ein störungsfreier und dauerhafter Betrieb gefordert wird. Das geschlossene, im Ölbad laufende Stirnradgetriebe, erspart die Wartung und überzeugt durch lange Lebensdauer. Standardmäßig ist die Elektroseilwinde bis 1.000 kg mit Überlastschutz ausgerüstet.
Diese preiswerte und leistungsstarke E-Seilwinden SW-E BETA SILVERLINE sind besonders empfehlenswert für das einfache und unkomplizierte Heben von Lasten.

Elektroseilwinde Figur 42/87 E
Traglast 500 - 10.000 kg

Das Gehäuse ist aus Stahlblech. Die beiden Gehäuseseiten sind mit einer verwindungssteifen Traverse verbunden. Die Seiltrommel ist parallel zum Antrieb angeordnet, damit der Seilabgang in fast allen Richtungen möglich ist. Mit der Ausrückkupplung (optional) kann die Seiltrommel vom Antrieb getrennt werden. Mit den Montagebohrungen und Transportösen am Gehäuse, dem flexiblen Seilabgang und der robusten, verwindungsfreien Konstruktion eignet sich die Winde hervorragend als Montagewinde auf Baustellen.

Elektroseilwinde Figur 47/05 E
Traglast 5.000 - 40.000 kg

Mit der Elektroseilwinde Figur 47/05 wurde eine klassische Montagewinde nach dem neuesten Stand der Technik entwickelt.
Eine schwere, robuste Konstruktion mit großen Seilaufnahmen und angepassten Seilgeschwindigkeiten lässt keinen Anwendungsbereich offen. Der Aufbau dieser Winde ermöglicht eine Vielzahl von Varianten und Zusatzeinrichtungen für die verschiedensten Einsatzfälle.

Elektroseilwinde Figur 45/10 E
Traglast 2.000 - 20.000 kg

Mit der Figur 45/10 wurde eine klassische Montagewinde nach dem neuesten Stand der Technik entwickelt. Sie bietet ein optimales Preis/Leistungsverhältnis.
Die robuste Konstruktion der Winde und große Seilaufnahmen schaffen eine solide Basis für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen.
Für den individuellen Einsatzfall ist die neue Winde noch mit einer umfangreichen Auswahl an Zusatzeinrichtungen aufrüstbar.

Elektroseilwinde WE
Traglast 100 - 2500 kg

Der in der Seiltrommel angeordnete Einbaubremsmotor (serienmäßig in Isolierstoffklasse "F" für Umgebungstemperatur bis + 60°C) ermöglicht eine extrem kompakte Bauform. Die äußerst robuste Ausführung ist wartungsarm und gewährleistet eine lange Lebensdauer. Der Drahtseilabgang ist nach allen Richtungen möglich. Die Elektroseilwinde ist vollkommen gekapselt (Schutzart IP 54).

Handwinde H 100 B nach BGV C1 (mit Akkuschrauber-Antrieb)
Traglast 100 - 200kg

Die Seilwinde wurde als Theaterwinde ausgelegt, verfügt über ein dynamisch selbsthemmendes Schneckengetriebe und eine zusätzliche, vom Gesetzgeber nicht vorgeschriebene, handbetätigte Scheibenbremse. Damit wird ein höherer Sicherheitslevel als nach BGV C1 gefordert erreicht.

Hinweise zur Elektroseilwinde:


Die Elektroseilwinde unterliegt den Bestimmungen der DIN EN 15020.

Einstufung der Elektroseilwinde
Damit die Elektroseilwinde eine ausreichend lange Benutzungsdauer erreicht, wird sie entsprechend ihrer Betriebsweise in eine Triebwerksgruppe eingestuft. Bei der Einstufung wird die durchschnittliche Laufzeit pro Tag, bezogen auf 1 Jahr (Laufzeitklasse), und die relative Höhe der Belastung bzw. die Häufigkeit der Volllast (Lastkollektiv) berücksichtigt.

Triebwerksgruppe 1 Dm 1 Cm 1 Bm 1 Am 2 m 3 m 4 m 5 m
Theoretische Nutzung D(h) 100 200 400 800 1600 3200 6300 12500


Prüfintervalle der Elektroseilwinde
Die Elektroseilwinde ist mindestens einmal jährlich und bei jedem Auflegen eines neuen Drahtseiles, zu überprüfen. Die Prüfung erfolgt nach den Bestimmungen der BGV D8 bzw. BGV C1.

Zur Auswahl des Seils
Wenn die Last an einem einzigen Strang aufgehängt und nicht geführt wird, müssen drehungsfreie bzw. drehungsarme Drahtseile verwendet werden. Ein nicht-drehungsfreies Seil wird unter Last immer versuchen, sein Drehmoment durch Schlagverlängerung, d.h. durch Aufdrehen um seine eigene Achse abzubauen. Das Seilgefüge würde sich lockern und vor erreichen der Mindestbruchkraft reißen.
Dieser Sachverhalt erklärt einen der Gründe, warum nicht-drehungsfreie Seile nicht mit einem Wirbel eingesetzt werden dürfen.

Schmieren des Seils
Drahtseile müssen regelmäßig, abhängig vom Gebrauch und Einsatz, nachgeschmiert werden. Die Schmierstoffe vermindern die Reibung sowohl zwischen Rille und Drahtseil als auch zwischen den Drähten im Drahtseil; außerdem wird die Korrosion gemildert. Es ist darauf zu achten, daß das benutzte Schmiermittel mit schon am Drahtseil vorhandenen Schmiermitteln verträglich ist. Öle haben im allgemeinen den Vorteil, daß sie im Gegensatz zu Fetten in das Innere des Seiles eindringen können. Alternativ gibt es Fette mit Additiven, die das Eindringen in das Seilinnere ermöglichen. Wenn aus betrieblichen Gründen das Schmieren des Drahtseils unterbleiben muß, ist die dadurch bedingte kürzere Aufliegezeit in Kauf zu nehmen.

Sicherheitswindungen auf der Elektroseilwinde
Bei unterer Hakenstellung, müssen vor der Endbefestigung noch mindestens zwei Seilwindungen auf der Seiltrommel liegen. Häufig fordern die Hersteller von Elektroseilwinden 3 Sicherheitswindungen.

Ablaufsicherung
Für den Rollenbock setzt die DIN 15 020 Blatt 1 beim Umlenken von Lastseilen eine Ablaufsicherung voraus. Diese soll sicherstellen, dass das auf- und ablaufende Drahtseil auch bei Schlaffseil nicht von der Seilrolle seitlich ablaufen kann.
Die Seiltrommel der Elektroseilwinde kann zu diesem Zweck mit Bordscheiben ausgestattet werden.

Schlaffseil
Der Schlaffseilschalter an der Elekroseilwinde dient zum Abschalten der Winde, wenn bei Nachlassen der Seilzugkraft z.B. beim Aufsetzen der Last Schlaffseil auftritt. Die Abschaltung wird meist durch eine auf dem Drahtseil liegende Rolle ausgelöst. Läßt sich der Schlaffseilschalter wegen anderer Anbauteile nicht direkt an der Elektroseilwinde anbauen, kann dieser auch in Kombination mit einer Seilrolle geliefert werden.

Seilandruckrolle
Die Seilandruckrolle wird vorrangig für Seilaufwicklungen in der 1. Seillage eingesetzt. Die Seilandruckrolle drückt das Seil in die Rillung und verhindert dadurch ein Überspringen des Drahtseils bei Schlaffseil. Gefederte Andruckrollen kommen bei Aufwicklung in mehreren Seillagen zum Einsatz.

Seilaufspulvorrichtung
Eine Seilaufspulvorrichtung ist an der Elektroseilwinde dann erforderlich, wenn das Drahtseil in mehreren Lagen sauber auf der Trommelbreite aufgewickelt werden soll. Das Drahtseil wird mit 2 Führungsrollen und einer Kreuzgewindespindel hin- und herbewegt. Der Antrieb ist mit dem der Seiltrommel gekoppelt.

Montage der Elektroseilwinde
In der Standardausführung werden die Elektroseilwinden für Bodenbefestigung und waagerechten Seilabgang ausgeführt. Es sind aber auch andere Befestigungsmöglichkeiten und Seilabgänge möglich.

Die Ablenkung des Drahtseils
Die seitliche Ablenkung des Drahtseils aus der Rillenebene vermindert die Aufliegezeit des Drahtseils und ist daher möglichst klein zu halten. Diese seitliche Ablenkung tritt auf, wenn das Seil der Elektroseilwinde über eine Umlenkrolle läuft oder auch wenn die Last geführt wird.
Bei mittig abgehendem Seil von der Trommel, beispielsweise bei halbvoller Trommel beträgt der Ablenkwinkel „α“ des Seils auf der Trommel der Elektroseilwinde exakt 0°. Bei voller oder leerer Trommel hätte der Winkel sein Maximum. Der maximal zulässige Ablenkwinkel auf der Seiltrommel wird allgemein auf 4° limitiert, für drehungsarme und drehungsfreie Drahtseile sogar auf 1,5° (DIN 15020) oder 2° (Neufassung der ISO 4308). Konstrukteure und auch Betreiber von Elektroseilwinden sind gut beraten, wenn sie sich an diese Beschränkungen halten.

Der Abstand zwischen Seiltrommel und Rollenbock sollte so ausgeführt werden, daß ein maximaler Ablenkwinkel α für die verwendete Seilart nicht überschritten wird:

  • Standardseil - Ablenkwinkel < 3°
        (Mindestabstand = Trommelbreite x 10)

  • Spezialseil - Ablenkungwinkel < 1,5°
        (Mindestabstand = Trommelbreite x 20)


  • Die Verdrehung eines Seiles durch die Trommel
    Die Seilablenkung auf der Trommel führt, zu einem Hineinrollen des Seils in den Rillengrund und damit zu einer kontinuierlichen Verdrehung des Seils. Um diese Verdrehung so klein wie möglich zu halten, und um nicht etwa noch das Aufdrehbestreben des Seils zu unterstützen, gilt die Regel: Eine linksgeschnittene Trommel muß mit einem rechtsgängigen Seil arbeiten, eine rechtsgeschnittene Trommel mit einem linksgängigen Seil.

    Einflüsse auf die Aufliegezeiten des Seils
    Ein größerer Durchmesser der Seiltrommel verlängert die Aufliegezeit des Drahtseils. Die Aufliegezeit steigt auch dann, wenn der Nenndurchmesser d des verwendeten Seils präzise auf den Rillenhalbmesser r der Seiltrommel angepasst ist. Empfohlen wird als Mindestwert: r = 0,525 x d.

    Bauformen der Elektroseilwinden
    Die Elektroseilwinden unterscheiden sich in der Anordnung ihrer Komponenten.

    Bei der langen Bauform sind Seiltrommel, Getriebe und Motor mit integrierter Bremse hintereinander angeordnet. Dieser einfache, kostengünstige, gut zugängliche Aufbau ist aber raumintensiv.

    Die Integrierte Bauweise einer Elektroseilwinde mit koaxialer Anordnung, bei der zumindest das Getriebe, manchmal auch der Motor in die Seiltrommel integriert ist, baut gewichts- und raumsparend.

    Die Kompakte Bauform oder C-Bauform mit neben der Seiltrommel angeordnetem Motor und Stirnradgetriebe, ermöglicht einen leichten Zugang der Komponenten und ist zudem kostengünstig.