| Tel: 040 / 731 44 61 Fax: 040 / 732 69 30 |
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![]() Motorseilzug TirakDer Tirak ist eine Durchlaufwinde - er treibt das Seil nur an, ohne es zu speichern. Heben und Ziehen, so weit oder so hoch man will. Hauptsache das Seil reicht! Optional ist ein Seilspeicher erhältlich. Heben kann der Tirak bis zu 3 Tonnen und ziehen ein Vielfaches (z. B. Waggons, Rollgerüste o.ä.). Noch höhere Lasten sind möglich, wenn man das Seil nach dem Flaschenzugprinzip einschert. Gegenüber einer Trommelwinde gleicher Zugkraft und Seillänge ist der Tirak leicht und schmal. Das Seil läuft immer an der gleichen Stelle in den Seilzug ein, und die Seilgeschwindigkeit sowie die Zugkraft bleiben stets konstant. Für den Fall, daß einmal der Strom ausfällt ist ein Notablaß vorgesehen. Durch öffnen der Bremse kann man die Last sicher zu Boden lassen! Die eingebaute Fliehkraftbremse sorgt für eine kontrollierte Sinkgeschwindigkeit. Motor und Steuerung sind spritzwasser geschützt (IP 54). ![]() Geräte zum Personentransportnach EN 1808 mit mechanischer Überlastabschaltung
1) Andere Geschwindigkeiten, andere Spannungen oder mehr als 10 % Schalthäufigkeit auf Anfrage 2) Reicht die Nennlast im direkten Zug nicht aus, Zugseil einscheren. 3) Bei Personentransport die einschlägigen Vorschriften beachten! Diese schreiben u.a. vor, hochziehbare Arbeitsbühnen und -körbe an einem zusätlichen Seil (je Winde!) gegen Absturz zu sichern z. B. mittels blocstop-Fangvorrichtungen. 4) D = 400 V Drehstrom; W = 230 V Wechselstrom; A = Druckluft, 6 bar (XA 300 P: 1,1m³/min; XA 500 P und XA 820/1030 P: 1,8 m³/min). 5) Mit je 0,3 m Stromzuführungs- /Endschalterkabel, beide mit mehrpoligen Steckern. 6) Elektro-tirak mit Hängetaster an 2 m Steuerleitung, 0,3 m Zuleitung mit CEE-Stecker und 0,3 m Anschluß- kabel mit mehrpoligem Stecker für Endschalter. Druckluft-tirak mit Steuerventil an 1,5 m langen Steuerschläuchen und 1/2" Klauenkupplung am Motor. 7) Zubehör zum Druckluft-tirak auf Anfrage. 8) Zulassung nach BGR 159, mit elektronischem Hubkraftbegrenzer. 9) Erforderliche mechanische Leistung. Geräte zum MaterialtransportAuf- und Ab-Endschalter, erforderlich nach DIN EN 14492-1 mit zwangstrennenden Kontakten, auf Anfrage!
1) Andere Geschwindigkeiten, andere Spannungen oder mehr als 10 % Schalthäufigkeit auf Anfrage 2) Reicht die Tragfähigkeit im direkten Zug nicht aus, Zugseil einscheren. 3) D = 400 V Drehstrom; W = 230 V Wechselstrom; H = Hydraulik. 4) Elektro-tirak mit Hängetaster an 2 m Steuerleitung, 0,3 m Zuleitung mit CEE-Stecker Hydraulik-tirak mit Schnellkupplung am Motor. (Funk-)Fernsteuerung auf Anfrage 5) Mit eingebauter Fliehkraftbremse 6) Ohne Notablaß 7) Zubehör zum Hydraulik-tirak auf Anfrage 8) mit Hubkraftbegrenzer Das Tirak-Seil
Seile für Tirak-Geräte und Blocstop-Fangvorrichtungen
Dieses Seil ist nicht drehungsfrei und damit nur für den Gebrauch an geführten Lasten oder für die Blocstop- Fangvorrichtung bestimmt. Wenn die Last an einem einzigen Strang aufgehängt und nicht geführt wird, müssen drehungsfreie bzw. drehungsarme Drahtseile verwendet werden. ![]()
Drehungsfreie Seile
für Mobile Tirak-Winden. ![]()
Befestigungs-Vorrichtungen für Tiraks
Montagehilfen um den Tirak
mittels Aufhängehaken- bzw. Öse oder Bolzen leichter am Anschlag- punkt zu befestigen.
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blocstop™Fangvorrichtung für Arbeitsbühnen![]()
Fangvorrichtungen für den TirakHochziehbare Personenaufnahmemittel müssen mit einer Fangvorrichtung ausgestattet sein, welche die Last an einem Sicherheitsseil gegen Absturz sichert. Nachfolgend sind die beiden vom Hersteller der Tirak-Winden lieferbaren Systeme beschrieben. Blockstop Typ BSADie Fangvorrichtung vom Typ Blockstop BSA wird durch das belastete Tirak-Tragseil geöffnet (Abb. 1) und sichert das Personenaufnahmemittel gegen
Blockstop Typ BSODie Fangvorrichtung vom Typ Blocstop BSO wird von Hand freigeschaltet (Abb. 2).Die Geschwindigkeit des durchlaufenden Sicherheitsseils wird laufend abgetastet, und der Klemmmechanismus schließt automatisch bei plötzlich auftretender Überlastgeschwindigkeit. Damit ist das Personenaufnahmemittel gesichert gegen
Das Sichtfenster dient zur Kontrolle der Funktion des Fliehkraftmechanismus während des Betriebes. Abbildung 2 ![]() Abbildung 1
![]() ![]() ![]() Der TirakDer Tirak ist ein tragbares, standardmäßig elektrisch betriebenes Gerät zum Heben, Senken und Ziehen von Lasten mit Hilfe eines von Greifzug vorgeschriebenen Tirak-Drahtseils. Vorausgesetzt, dass der Tirak in Zugrichtung ausgerichtet wird, arbeitet er in jeder Lage und jede Richtung. Konstante Seilzugkraft über den ganzen HubNeben den unterschiedlichen Antriebsarten, ob elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch, hat der Tirak viele Vorteile gegenüber der Seilwinde. Während die Seilwinde in höheren Seillagen an Tragfähigkeit verliert, bleibt die Tragkraft des Tirak über den kompletten Hub konstant.Keine Seilwanderung beim TirakDer Seilein- bzw. auslauf erfolgt über eine Öffnung im Gehäuse. Das Seil wird durch das Einlaufrohr in den Tirak eingeführt und von Andruckrollen auf die Treibscheibe gedrückt. Die Treibscheibe nimmt das Tirak Seil bei Betätigung in Hubrichtung mit, bis es von der Seilführung umgelenkt und auf der gegenüberliegenden Seite des Tirak durch das Auslaufrohr ausgeführt wird. Egal wie lang der Hub des Seils ist, beim Tirak entsteht im Gegensatz zur Seilwinde keinerlei Hakenwanderung.Läuft das Seil auf eine Umlenkrolle oder einen Anschlagpunkt einer geführten Last auf, muss der Auflaufwinkel auf die Rolle oder Abgangswinkel von der Trommel berücksichtigt werden. Dieser wird gezwungener Maßen größer je weiter das Seil auf der Trommel wandert. Um den Winkel gemäß der DIN 15020 auf mindestens 4° zu begrenzen ist ein resultierender Mindestabstand zwischen dem Festpunkt oder der Umlenkrolle und der Seilwinde einzuhalten. Beim Tirak ist der Mindestabstand zur nächsten Umlenkung des Seils vom Betreiber frei wählbar, es muss nur gewährleistet sein, dass das Tirak Seil senkrecht in den Tirak einläuft. ![]() ![]() Personenbeförderung mit dem TirakDer Tirak arbeitet sicher und zuverlässig. Aufgrund dieser Faktoren hat sich der Tirak auch im Personentransport etabliert. Seit der Markteinführung anläßlich der Hannovermesse 1975 ist die Familie der Tirak-Winden zum Personentransport stetig gewachsen. Die Vielzahl der heute verfügbaren Modelle steht in diesem speziellen Hebezeugmarkt weltweit konkurrenzlos da. Zu der bislang angebotenen Palette der Tragfähigkeiten von 300, 400, 500, 800, und 2000 kg in der X-Version mit einer Treibscheibe gesellt sich nun mit dem X 1000 P noch eine Tirak-Winde für 1000 kg. Der bewährte Vorläufer T 1000 mit seinen zwei Klemmrädern dient weiterhin zum Hin- und Herziehen sowie als Antrieb bestimmter Fassadenbefahranlagen. Der Tirak X 1000 P ist nicht nur 16 kg leichter als sein Vorgänger, er bietet auch eine den europäischen Vorschriften entsprechende eingebaute Überlastabschaltung.Die Personenbeförderung mit dem Tirak ist nur dann zulässig, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
Prüfung des TirakDer Motorseilzug Tirak ist gemäß der UVV "Winden" BGV D8 spätestens nach 500 Betriebsstunden, mindestens jedoch einmal jährlich durch einen Sachkundigen der Hersteller- oder Lieferfirma zu überprüfen. Entsprechend der UVV "Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb" BGR 500 ist das Tirak-Lastseil arbeitswöchentlich unter Beachtung der in der DIN 150 20, Blatt 2, beschriebenen Kriterien zur Ablagereife zu überprüfen. Das Ergebnis der jährlichen Überprüfung des Tirak ist schriftlich festzuhalten. Es ist ein Prüfbuch zu führen.Das richtige Tirak-SeilDas von Greifzug vorgschriebene Tirak-Seil ist zum sicheren und störungsfreien Arbeiten mit dem Tirak unerläßlich. Für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten bietet der Hersteller die jeweils geeigeneten Seile an. Wenn die Last an einem einzigen Strang aufgehängt und nicht geführt wird, müssen drehungsfreie bzw. drehungsarme Tirak-Drahtseile verwendet werden. Ein nicht-drehungsfreies Seil wird unter Last immer versuchen, sein Drehmoment durch Schlagverlängerung, d.h. durch Aufdrehen um seine eigene Achse abzubauen. Bei geführter Last, relativ kurzen Hüben und starrer Aufhängung, kann sich das Seil nicht ausdrehens. Es reicht die Verwendung eines preiswerten, nicht-drehungsfreien Seils aus. |
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